Über das Kneipbuch und die Kneipbuchzeichnungen
Erläuterung
Das Kneipbuch
Das Kneipbuch, welches bei jeder Veranstaltung mitgeführt wird, ist eine Art Chronik der Studentenverbindungen.
Im Kneipbuch finden sich nicht nur die Namen der Veranstaltungsteilnehmer, nein vielmehr werden Kneiptermine, Convente und wichtige Ereignisse künstlerisch ausgeführt, Kommentare abgegeben und lustige Bemerkungen eingetragen, die Stimmung und Geist der Zeit widerspiegeln.
Künstlerische Bedeutung
Die Kneipbuchzeichnungen
Momente großer Lebensfreude wechseln mit einem berührenden "Fiducit" ab, und die jeweiligen Stimmungen werden geradezu lebendig.
Immer wieder entwuchs den Ostaren-Generationen ein künstlerisches Talent.
Besonders hervorzuheben: Sepp Adamcik, Kneipbuchgestaltungen von 1908 bis etwa 1920 - später Professor für Bildnerische Erziehung und Gymnasialdirektor in Wiener Neustadt - der von der Romantik des ausgehenden 19. Jhdt. über den Jugenstil bis zum Stil des Simplizissimus/Kladderadatsch alles in die damaligen Kneipbücher brachte.
So wurden die Kneipbücher nicht nur Ausdruck der "Inneren Seele" des Bundes, sondern sind heute wichtige Zeitdokumente der regionalen Geschichte. Einige Kneipbücher der Ostara sind daher unentbehrliche Zeitzeugnisse in den Ausstellungsräumen des Freistädter Heimathauses.
 Paulin, 1936 |
 Schimmel, 1986 |
 Adamcik, 1909 |
 Tröls, 1935 |
 Schimmel, 1985 |
 Neumüller, 1909 |
 Adamcik, 1910 |
 Adamcik, 1908 |